Bestand prüfen. Prioritäten festlegen. Technik schrittweise weiterentwickeln.
CampConcept arbeitet täglich mit gewachsenen Camping- und Wohnmobilstellplatzstrukturen. Viele Anlagen wurden über Jahre erweitert und bestehen heute aus unterschiedlichen Technikgenerationen, Einzellösungen und nur teilweise miteinander verbundenen Systemen. Dadurch entstehen häufig unklare Abhängigkeiten, begrenzte Erweiterungsmöglichkeiten und zusätzlicher Aufwand im laufenden Betrieb. Wir ersetzen bestehende Technik nicht pauschal. Wir prüfen, was weiter genutzt werden kann und wo Erneuerung technisch oder betrieblich sinnvoll ist.
Stromversorgung, Netzwerk, Zutritt und vorhandene Systeme erfassen, technisch einordnen und Schwachstellen erkennen.
Sicherheit, betriebliche Entlastung und Investitionen bewerten und in eine sinnvolle Reihenfolge bringen.
Technik gezielt erneuern oder erweitern, im laufenden Betrieb oder gebündelt während der Saisonpause.
Bestehende Technik sinnvoll verbinden und weiterentwickeln
Stromversorgung, Netzwerk, Zutritt, Verbrauchserfassung, Abrechnung und Software werden nicht getrennt betrachtet. Entscheidend ist, wie die einzelnen Systeme technisch und betrieblich zusammenarbeiten.
Funktionierende Infrastruktur wird in das neue Konzept eingebunden. Erneuert oder ergänzt wird dort, wo Sicherheit, Zuverlässigkeit, Bedienbarkeit oder spätere Erweiterungen dies erfordern. So entsteht aus einzelnen vorhandenen und neuen Komponenten eine abgestimmte technische Gesamtstruktur.
Modernisierung bedeutet nicht, alles zu ersetzen, sondern vorhandene und neue Technik sinnvoll miteinander zu verbinden.
Wie wir Campingplatz-Technik weiterentwickeln
Am Anfang steht eine technische Bestandsaufnahme. Dabei werden vorhandene Systeme, Leitungswege, Schnittstellen, Leistungsreserven und betriebliche Abläufe erfasst und bewertet.
Anschließend werden die möglichen Maßnahmen nach Dringlichkeit, betrieblichem Nutzen und Investitionsrahmen priorisiert. Daraus entsteht ein schrittweise umsetzbares Modernisierungskonzept. Sicherheitsrelevante Maßnahmen können zuerst umgesetzt werden. Weitere Bereiche lassen sich im laufenden Betrieb oder in späteren Ausbaustufen ergänzen. Das Ergebnis ist eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage für die weitere technische Entwicklung des Platzes.
Modernisierung in der Praxis
Friesische Nordseeküste · 2026
Netzwerk und Gäste-WLAN auf dem Campingplatz Hooksiel
Mit dem Betreiberwechsel war die alte Netzwerktechnik am Ende: teilweise defekt, ohne Gäste-WLAN und ohne verlässliche Leitung für die Rezeption. Statt einzelne Teile weiterzuverwenden, entstand im laufenden Betrieb ein komplett neues Netzwerk.
Strom, Fernauslesung, Glasfaser und WLAN bei Seecamping Kölbl
Pauschal abgerechneter Strom, Schuko-Steckdosen an gemeinsamen FI-Schutzschaltern und ein WLAN über Richtfunk – einzelne Reparaturen halfen nicht mehr weiter. Stromversorgung, Fernauslesung, Glasfaser und WLAN wurden gemeinsam erneuert.
Ein einzelner Mast und höchstens 16 Mbit/s über DSL reichten für den Platz längst nicht mehr, einzelne Bereiche hatten gar kein WLAN. Rund 180 Touristenstellplätze wurden vollständig neu ausgebaut, angebunden über zwei Starlink-Anschlüsse.
Wohnmobilstellplatz mit 38 Stellplätzen in Kempten
Am Illerdamm entstand ein Wohnmobilstellplatz mit 38 Parzellen, der ganzjährig und ohne klassische Rezeption funktioniert. CampConcept realisierte die Stromversorgung mit CTOWER-Stromsäulen, die Frischwasser- und Entsorgungstechnik, Netzwerk und Gäste-WLAN, Videoüberwachung sowie die Schrankenanlage mit Kennzeichenerkennung.
Im Mai 2025 stand ein weiterer Bereich mit rund 200 Stellplätzen an. Am Internetanschluss lag es nicht: 4 Gbit/s waren vorhanden, kamen bei vielen gleichzeitig verbundenen Geräten aber nicht mehr stabil an. Ausleuchtung und Netzplanung wurden daher neu aufgesetzt.
Erweiterung der Photovoltaikanlage bei Seecamping Mentl
Die vorhandene Photovoltaikanlage wurde erweitert und um eine Notstromfunktion ergänzt. Bei einem Netzausfall bleiben Sanitärgebäude, Rezeption, Wohngebäude und Ferienwohnungen versorgt – in der kalten Jahreszeit vor allem ein Schutz vor Frostschäden.
Erneuerung unsicherer Stromverteiler auf einem Campingplatz
In mehreren Kabelverteilern steckten noch Sicherungseinsätze aus DDR-Produktion, Beschriftungen fehlten und spannungsführende Klemmen lagen ohne Berührungsschutz frei. Für rund 400 Stellplätze wurde die Stromverteilung sicher erneuert.
Das Freizeitgelände liegt direkt an der Weser, viele Stellplätze unmittelbar am Wasser. Für den neu erschlossenen Platzbereich entstand eine CTOWER-Stromversorgung, die sich bei kurzfristig steigendem Hochwasser schnell sichern lässt.
Glasfaser, WLAN und neue Stromversorgung bei Camping Martinz
Alte Verteiler, Gruppen-FI-Schutzschalter und Pauschalabrechnung auf der einen Seite, ein durch Nachbaranlagen gestörtes Richtfunk-WLAN auf der anderen. 2023 wurden Glasfaser, WLAN und Stromversorgung gemeinsam erneuert.
24/7-Wohnmobilstellplatz mit automatisiertem Betrieb in Hannover
Ein vollständig automatisierter Reisemobilstellplatz, den Gäste rund um die Uhr selbstständig nutzen können. CTOOLS verbindet Einfahrtsterminal, RFID-Karten, CTOWER-Stromsäulen, Frischwasser, Bezahlautomat und Pollersteuerung zu einem gemeinsamen System.
Automatisierter Wohnmobilstellplatz Plankenhof in Tirol
Bis 2022 wurde der Platz manuell geführt, Anmeldung und Bezahlung liefen persönlich vor Ort. Daraus entstand ein automatisierter Wohnmobilstellplatz mit rund 50 Plätzen: Zufahrt, verbrauchsgenaue Abrechnung und Bezahlung laufen seitdem selbstständig.
Neue Infrastruktur für 118 Touristenstellplätze bei Ideal Camping Lampele
Die Verteiler waren nicht auf durchgängige 16 Ampere ausgelegt, der Strom wurde pauschal abgerechnet, und die Störung einer einzelnen Funkstrecke konnte ganze Platzbereiche ohne WLAN lassen. 118 Touristenstellplätze bekamen eine zusammenhängend geplante Infrastruktur.
Touristenstellplätze gab es auf dem früheren Dauercampingplatz nicht – die Technik dafür entstand komplett neu. Ein kabelgebundenes BUS-System mit eigenem Glasfasernetz schaltet und liest die Stromanschlüsse aus und wächst mit jeder Ausbaustufe mit.
Von Herbst 2021 bis zur Eröffnung 2022 wurden Stromversorgung, Trinkwasser, Abwasser, zentrale EDV und das gesamte Netzwerk neu aufgebaut. Weil einzelne Dauercamper stehen blieben, mussten Trassen und Verteilerstandorte mehrfach vor Ort angepasst werden.
Auf rund 1.520 Metern Höhe hatten funkbasierte Systeme zur Stromfernauslesung im täglichen Betrieb nicht überzeugt. Die Vorgabe für den neuen Anlauf lautete deshalb: konsequent kabelgebunden – nachgerüstet in der bestehenden Anlage.
Leitungswege und Reserven für spätere Erweiterungen vorsehen
Hardware und Software im Zusammenspiel
Stromanschlüsse, Schranken, Zutrittsleser, Wasserentnahmestellen und weitere technische Anlagen entfalten ihren betrieblichen Nutzen erst durch eine passende Steuerung und Datenverarbeitung. CTOOLS verbindet die vorhandene Hardware mit Platzverwaltung, Berechtigungen, Verbrauchserfassung und Abrechnung.
Dadurch können Anschlüsse automatisch freigeschaltet, Verbräuche eindeutig zugeordnet, Zugänge gesteuert und technische Zustände zentral überwacht werden. Abläufe bleiben nachvollziehbar und lassen sich an neue Anforderungen oder spätere Erweiterungen anpassen.
Was sich nach der technischen Bestandsaufnahme entscheiden lässt
Eine ganzheitlich geplante technische Infrastruktur wirkt sich direkt auf den Betriebsalltag aus: weniger Störungen, weniger manuelle Eingriffe, mehr Übersicht und stabile Abläufe. Eine technische Bestandsaufnahme zeigt, was weiter genutzt werden kann, wo Handlungsbedarf besteht und welche Schritte sinnvoll aufeinander folgen. → Technische Bestandsaufnahme anfragen
Typische Ergebnisse sind:
Mehr Transparenz über Technik, Verbräuche und Prozesse
Weniger manuelle Eingriffe und Störungen im Tagesbetrieb
Höhere Betriebssicherheit durch abgestimmte Systeme
Klare Entscheidungsgrundlagen für Investitionen und Erweiterungen
Eine Infrastruktur, die mit dem Platz mitwachsen kann
CampConcept Support
Auch nach der Inbetriebnahme bleibt CampConcept Ansprechpartner für die betreuten Systeme. Viele Störungen lassen sich per Fernwartung analysieren und beheben. Bei Bedarf stehen Ersatzteile und technische Unterstützung vor Ort zur Verfügung.
Ändern sich Anforderungen, können bestehende Anlagen angepasst, erweitert oder schrittweise erneuert werden. So bleibt die technische Infrastruktur langfristig betriebsfähig und kann sich gemeinsam mit dem Campingplatz weiterentwickeln.