Ein automatisierter Wohnmobilstellplatz ermöglicht die Anreise rund um die Uhr, ohne dass für Einfahrt, Stromfreigabe, Abrechnung und Abreise Personal vor Ort sein muss. Die aktuelle Auslastung kann direkt auf der Website des Stellplatzes angezeigt werden. Gäste sehen damit bereits vor der Anfahrt, wie viele Stellplätze noch frei sind.
Bei der Einfahrt erhalten Gäste eine RFID-Karte , nutzen damit Strom, Wasser oder die Sanitäranlage und bezahlen Aufenthalt und genutzte Leistungen bei der Abreise.
Auf der RFID-Karte ist ein QR-Code aufgedruckt. Nach dem Scannen öffnet sich auf dem Smartphone der persönliche Gästebereich. Dort können Angaben zu Gästemeldung und Nächtigungsabgabe gemacht und Informationen zum Aufenthalt abgerufen werden. CTOOLS verbindet Aufenthalt, Verbräuche, Zahlungen, Zutritte und Anlagenzustände.
CampConcept unterstützt Betreiber, Kommunen und Investoren dabei, neue Wohnmobilstellplätze zu bauen oder bestehende Stellplätze zu automatisieren. Wir planen und realisieren die dafür notwendige technische Infrastruktur von der Stromversorgung über Zufahrt und Entsorgung bis zur Abrechnung. Je nach Projekt gehören dazu die technische Planung und Projektierung ebenso wie Lieferung, Montage, Programmierung und Inbetriebnahme der eingesetzten Systeme.
Eine Schranke, Stromsäulen oder ein Bezahlautomat allein machen noch keinen automatisierten Stellplatz. Entscheidend ist, dass Einfahrt, Aufenthalt, Strom, Wasser, Zutritt und Bezahlung zuverlässig miteinander verbunden sind. CampConcept plant diese Abläufe als Gesamtsystem und legt daraus die tatsächlich benötigte Ausstattung fest. Bestehende Infrastruktur wird berücksichtigt und weitergenutzt, wenn dies technisch sinnvoll ist.
Bei spontaner Anreise fährt der Gast bis vor die Schranke und bedient die Einfahrtsäule direkt aus dem Fahrzeug – ähnlich wie bei der Einfahrt in ein Parkhaus. Dort erhält er sein RFID-Ticket mit persönlichem QR-Code. Anschließend öffnet die Schranke und der Gast kann einen freien Stellplatz wählen.
Bei einer Vorausbuchung über ein angebundenes PMS erkennt das System das hinterlegte Kennzeichen. Auch hier erhält der Gast an der Einfahrtsäule sein RFID-Ticket und fährt anschließend zu seinem reservierten Stellplatz oder Platzbereich.
Kennzeichenerkennung und Fahrzeugsensoren erfassen die Einfahrt und ordnen das Fahrzeug dem laufenden Aufenthalt zu. Induktionsschleifen und Lichtschranken sichern den Bereich rund um die Schranke. Das Ticket begleitet den Gast während des Aufenthalts und dient zur Nutzung der freigegebenen Leistungen.
Nach der Einfahrt wählt der Gast einen freien Stellplatz. Den Stromanschluss schaltet er mit seinem RFID-Ticket direkt an der CTOWER Stromsäule frei. Der Verbrauch wird automatisch gemessen und dem laufenden Aufenthalt zugeordnet.
Wechselt der Gast den Stellplatz, endet beim Abstecken die Stromfreigabe am bisherigen Anschluss. Am neuen Stellplatz kann der dortige Stromanschluss mit demselben RFID-Ticket freigeschaltet werden.
Zusätzlich können Sicherungsüberwachung, Leistungsbegrenzung und Lastmanagement eingebunden werden. So lässt sich die verfügbare Anschlussleistung gezielt verteilen und bei Bedarf mit PV-Anlage, Speicher oder weiteren Teilen des Energiemanagements verbinden.
Frischwasser kann der Gast direkt auf dem Stellplatzgelände beziehen. Frischwasser kann über das RFID-Ticket freigeschaltet, mengenmäßig erfasst und dem Aufenthalt zugeordnet werden.
Grau- und Schwarzwasser werden an den dafür vorgesehenen Stationen entsorgt. Je nach Platz kommen dafür befahrbare Entsorgungsgullys, Stationen zur Kassettenentleerung oder selbstspülende Lösungen zum Einsatz. Für den ganzjährigen Betrieb gibt es auch wintertaugliche Lösungen.
Sanitärgebäude, Duschen oder andere geschützte Bereiche öffnet der Gast mit demselben RFID-Ticket, das er bereits an der Einfahrt erhalten hat. Zusätzliche Schlüssel oder separate Zugangscodes sind damit nicht erforderlich.
Auch die Dusche kann direkt mit dem RFID-Ticket freigeschaltet werden. Je nach eingesetzter Messtechnik wird dabei die verbrauchte Wassermenge oder die Nutzungszeit erfasst und dem Aufenthalt zugeordnet. So kann die Dusche nach tatsächlicher Nutzung abgerechnet werden, ohne zusätzliches Guthaben auf dem Ticket.
Während des Aufenthalts laufen die technischen Vorgänge in CTOOLS zusammen. Einfahrt, Ticket, Strom, Wasser, Zutritt und Zahlung gehören damit zu demselben Aufenthalt und müssen nicht in getrennten Systemen verwaltet werden.
Bei automatisierten Wohnmobilstellplätzen läuft CTOOLS in der Regel auf einem lokalen Server direkt am Standort. Die für den Betrieb notwendigen Daten stehen damit auch bei einer Unterbrechung der Internetverbindung vor Ort zur Verfügung. Der Zugriff auf CTOOLS erfolgt weiterhin bequem über den Browser.
CampConcept plant auch die dafür notwendige Dateninfrastruktur – je nach Bedarf über Ethernet, Glasfaser, WLAN oder Richtfunk. CTOOLS wird einmalig erworben; für den Onlinezugriff fällt eine laufende Gebühr an. Wartung, Updates und Backups können auf Wunsch über einen Wartungsvertrag betreut werden. Über Schnittstellen lassen sich zusätzlich ein PMS oder weitere Systeme anbinden.
Vor der Abreise werden noch offene Beträge für den Aufenthalt und genutzte Leistungen bezahlt. Je nach Größe und Betriebskonzept erfolgt die Zahlung online, am Bezahlautomaten oder bei kleineren Stellplätzen direkt an der Ausfahrt. Ein Guthaben auf dem RFID-Ticket ist nicht erforderlich.
An der Ausfahrt wird das Ticket in die Ausfahrtsäule gesteckt. Sind alle erforderlichen Zahlungen erfolgt, öffnet die Schranke, das Ticket wird einbehalten und der Aufenthalt abgeschlossen.
Für die Gästedaten braucht es weder einen zusätzlichen Check-in-Automaten noch eine App. Der Gast erhält an der Einfahrt eine RFID-Karte. Der QR-Code auf dieser Karte öffnet den persönlichen Gästebereich direkt im Browser des eigenen Smartphones. Dort können Gästemeldung und Nächtigungsabgabe erledigt sowie Informationen zum Aufenthalt abgerufen werden. Das reduziert zusätzliche Hardware auf dem Stellplatz und hält den Ablauf für den Gast einfach.
Stationäre Technik bleibt dort, wo sie einen echten Vorteil bietet. Der Bezahlautomat ermöglicht die Kartenzahlung vor Ort; Eingaben zum Aufenthalt benötigen dagegen keine zusätzliche Hardware.
Keine App. Kein Nutzerkonto. Kein Anstehen am Check-in-Automaten.
Viele Situationen, für die sonst jemand zum Stellplatz fahren müsste, lassen sich mit CTOOLS direkt aus dem Büro oder unterwegs klären. Laufende Aufenthalte, Auslastung, Zahlungen und Anlagenzustände sind zentral sichtbar. Schranken können aus der Ferne geöffnet, Stromanschlüsse geschaltet und Störungen geprüft werden. Meldungen und Alarme weisen auf relevante Anlagenzustände hin. Benutzer und Berechtigungen lassen sich passend zu den jeweiligen Aufgaben verwalten. Betriebs- und Abrechnungsdaten können ausgewertet und exportiert werden.
Zu jedem Aufenthalt führt CTOOLS die zugehörigen Informationen an einer Stelle zusammen. Dazu gehören unter anderem Kennzeichen und Anreise, Gästemeldung, genutzte Leistungen, Zutritte, Einfahrtsbilder und Belege. So lässt sich auch im Nachhinein nachvollziehen, was während eines Aufenthalts passiert ist.
Bei Bedarf können Aufenthalte beendet oder reaktiviert, verlorene RFID-Karten gesperrt oder ersetzt und Belege erneut ausgegeben werden.
Entscheidend für einen einfachen Stellplatz-Betrieb ist nicht die einzelne Komponente, sondern der durchgängige Betrieb. Schranken, Stromsäulen und Automaten müssen im täglichen Betrieb zuverlässig miteinander funktionieren. CampConcept plant deshalb Elektrotechnik, Netzwerk, Zufahrt, Versorgung, Software und Abrechnung als gemeinsames System und nimmt die gesamte Lösung vor Ort in Betrieb.
Die RFID-Karte dient dazu, genutzte Leistungen eindeutig einem Aufenthalt zuzuordnen. Strom-, Wasser- und weitere Verbräuche werden nicht auf der Karte gespeichert, sondern direkt auf dem Server dem Aufenthalt zugeordnet.
Dadurch muss kein Guthaben aufgeladen, an einzelnen Verbrauchsstellen übertragen oder bei der Abreise wieder zurückgebucht werden. Am Ende werden Aufenthalt und tatsächlich genutzte Leistungen in einer Abrechnung zusammengeführt.
RFID-Karte, Kennzeichen und QR-Code übernehmen jeweils genau die Aufgabe, für die sie am sinnvollsten sind. Die RFID-Karte identifiziert den Aufenthalt an Strom, Wasser oder Sanitär, die Kennzeichenerkennung identifiziert das Fahrzeug bei weiteren Ein- und Ausfahrten (Zwischenausfahrten) und verknüpft es mit dem laufenden Aufenthalt und der QR-Code führt zur persönlichen Aufenthaltsseite.
Alle Vorgänge bleiben dabei mit demselben Aufenthalt verknüpft. Zusätzliche Apps, separate Guthabenkarten, unterschiedliche Zugangscodes oder voneinander getrennte Bezahlsysteme werden dadurch vermieden.
Nicht jeder Wohnmobilstellplatz benötigt dieselbe technische Ausstattung. Entscheidend ist, wie der Platz später tatsächlich betrieben werden soll. Daraus ergibt sich, welche Komponenten sinnvoll sind und welche nicht benötigt werden. Unserer Lösung basiert auf wiederkehrenden, bewährten Bausteinen für Einfahrt, Aufenthalt, Versorgung, Zutritt, Bezahlung und Steuerung. Umfang und Ausführung richten sich nach dem gewünschten Betriebsmodell und der vorhandenen Infrastruktur.
Bestehende Infrastruktur kann dabei ebenso berücksichtigt werden wie spätere Erweiterungen. So entsteht keine starre Standardlösung, sondern ein System, das zum jeweiligen Stellplatz passt.
Der Stellplatz bleibt unter der eigenen Marke des Betreibers. Website, Beschilderung und Gästekommunikation können im eigenen Auftritt geführt werden; CampConcept stellt die technische Infrastruktur und die Systeme für den automatisierten Betrieb bereit.
CampConcept plant Schranke, Stromversorgung, Netzwerk, RFID, Zahlung und CTOOLS als ein System. Die entscheidenden Schnittstellen werden von Anfang an gemeinsam geplant.
Dadurch sind die einzelnen Komponenten durchgängig miteinander verbunden. CTOOLS verbindet die technische Infrastruktur mit Aufenthalt, genutzten Leistungen und Abrechnung.
CampConcept übernimmt je nach Projekt Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme. Die eingesetzte Technik wird nicht nur geliefert, sondern vor Ort verbunden, geprüft und als Gesamtsystem in Betrieb genommen. Die dafür eingesetzten Komponenten sind auf den dauerhaften Betrieb im Außenbereich und die Anforderungen eines Camping- oder Wohnmobilstellplatzes ausgelegt.
Auch nach der Inbetriebnahme übernimmt CampConcept bei Bedarf die technische Betreuung. Spätere Erweiterungen werden auf Basis der installierten Infrastruktur und des bestehenden Anlagenkonzepts geplant.
Die technische Planung orientiert sich an realen Abläufen und Erfahrungen aus bestehenden Camping- und Wohnmobilstellplatzprojekten. Die dabei eingesetzten Lösungen werden unter realen Betriebsbedingungen weiterentwickelt und auf neue Projekte übertragen. Dazu gehören beispielsweise freie Platzwahl, spontane Anreise, Abrechnung bei Abreise und die Frage, welche Schritte der Gast selbst erledigen muss.
Entscheidend ist nicht, möglichst viel Technik einzusetzen, sondern einen zuverlässigen Betrieb mit möglichst einfachen Abläufen zu schaffen.
Für einen Wohnmobilstellplatz mit überwiegend spontanen Gästen bildet CTOOLS den Aufenthalt vollständig ohne zusätzliches PMS ab. Gäste können ohne Vorausbuchung anreisen, erhalten an der Einfahrt ihr RFID-Ticket, wählen einen freien Stellplatz und beginnen den Aufenthalt direkt vor Ort. Strom, Wasser und weitere genutzte Leistungen werden dem Aufenthalt zugeordnet und bei der Abreise abgerechnet.
Gerade bei kleineren Wohnmobilstellplätzen ist eine Reservierung nicht automatisch ein Vorteil. Reservierte Plätze müssen für erwartete Gäste freigehalten werden und stehen in dieser Zeit nicht für spontane Anreisen zur Verfügung. Dazu kommen Stornierungen, Umbuchungen und No-Shows. Ein Betrieb ohne verpflichtende Vorausbuchung hält die vorhandene Kapazität für ankommende Gäste verfügbar und reduziert den organisatorischen Aufwand.
Eine Onlinebuchung ist vor allem dort sinnvoll, wo Gäste den Stellplatz gezielt als Reiseziel auswählen, eine Reservierung erwarten oder längere Aufenthalte üblich sind. Das kann beispielsweise an stark nachgefragten Reisezielen oder bei begrenzter Kapazität der Fall sein.
Für verbindliche Vorausbuchungen wird ein PMS mit CTOOLS verbunden. Dort werden Reservierungen, Preise, Stellplatzkategorien, Saisonzeiten, Stornierungen und weitere Buchungsregeln verwaltet. Der Gast kann die erforderlichen Gästedaten bereits vor der Anreise erfassen. Bei der Einfahrt erkennt die Kennzeichenerkennung das bei der Buchung hinterlegte Fahrzeug; das RFID-Ticket erhält der Gast weiterhin an der Einfahrtsäule und nutzt es anschließend für die freigegebenen Leistungen auf dem Stellplatz.
CTOOLS übernimmt dabei die Verbindung zur technischen Infrastruktur. Vor Ort genutzte Leistungen wie Strom oder Wasser werden dem Aufenthalt zugeordnet, während Buchung und Reservierungsverwaltung im PMS bleiben.
Automatisierung bedeutet nicht automatisch, die vorhandene Technik zu ersetzen. Bestehende Schranken, Stromverteilungen, Netzwerke und weitere Komponenten verwenden wir weiter, wenn sie technisch sinnvoll eingebunden werden können. Dadurch lässt sich auch ein bestehender Stellplatz schrittweise modernisieren, ohne die gesamte Infrastruktur neu aufzubauen.
Am Anfang steht das gewünschte Betriebsmodell. Daraus ergeben sich die zu automatisierenden Abläufe, die benötigte Infrastruktur und die sinnvollen Komponenten. So lässt sich bereits in einer frühen Projektphase eine technische Lösung mit einer ersten Kostengrößenordnung entwickeln.
Auch Technik anderer Hersteller kann in den automatisierten Ablauf eingebunden werden. Bei Beckmann-Campingsäulen und CamperClean-Reinigungsautomaten hat CampConcept bereits eigene RFID-Technik parallel zum vorhandenen Münzprüfer integriert oder die vorhandene Münzprüfer ersetzt. Waschmaschinen von Miele oder Electrolux können über die Kassierschnittstellen mit dem RFID-Ticket genutzt und dem Aufenthalt zugeordnet werden. Auch die Nutzung einer Wohnmobil-Waschanlage von WashTec wird schon über das CampConcept-System abgerechnet.
Auch individuelle Hardwarelösungen sind möglich. Am Plankenhof wurde beispielsweise eine Reifenfüllstation in einen modularen CampConcept UTOWER integriert. Der modulare Aufbau schafft damit auch Spielraum für Funktionen, die über die klassische Stellplatztechnik hinausgehen.
Ja. Der Wohnmobilstellplatz kann ohne Rezeption betrieben werden, aber nicht ganz ohne Menschen. Wiederkehrende Abläufe wie Einfahrt, Stromfreigabe, Zutritt, Verbrauchserfassung und Bezahlung können automatisiert werden. Anreise und Abreise sind damit unabhängig von klassischen Rezeptionsöffnungszeiten möglich. Aufgaben wie Reinigung, Müllentsorgung, Kontrolle der Anlage und Verbrauchsmaterialien bleiben natürlich weiterhin bestehen.
Nein. Eine spontane Anreise ist ohne Vorausbuchung möglich. Zusätzlich kann eine kurzfristige Reservierung über die eigene Stellplatz-Website oder – bei angebundenem PMS – eine langfristige, verbindliche Vorausbuchung angeboten werden.
Nicht zwingend. Wir bevorzugen bei automatisierten Wohnmobilstellplätzen nach Möglichkeit die freie Platzwahl. Der Gast sucht sich nach der Einfahrt einen freien Stellplatz und ordnet den dort verwendeten Stromanschluss mit seiner RFID-Karte seinem Aufenthalt zu.
Bei einem weitgehend unbesetzten Platz kann eine feste Stellplatzzuweisung schnell zusätzlichen Aufwand verursachen: Stellt sich ein Gast auf einen anderen Platz, lässt sich das ohne Personal vor Ort nicht einfach korrigieren. Dadurch entsteht unnötiger Aufwand für Betreiber und nachfolgende Gäste. Bei freier Platzwahl entfällt dieses Problem.
Bevor der Gast den Platz verlassen kann, müssen die bis dahin offenen Beträge bezahlt sein. Anschließend bleibt der Aufenthalt bestehen und das hinterlegte Kennzeichen kann für weitere Ein- und Ausfahrten genutzt werden. Die Schranke erkennt das Fahrzeug automatisch.
Erst bei der endgültigen Abreise wird die RFID-Karte in die Ausfahrtsäule gesteckt und eingezogen. Damit wird der Aufenthalt beendet.
Nein. Zum Glück nicht. Bei spontaner Anreise bleibt der Aufenthalt bestehen, bis der Gast endgültig abreist. Eine tägliche Verlängerung oder erneute Buchung ist nicht erforderlich.
Das bei der Gästeregistrierung angegebene An- und Abreisedatum kann zunächst nur eine Planung sein. Bei der Abreise werden diese Angaben mit dem tatsächlichen Aufenthalt abgeglichen und bei Bedarf automatisch korrigiert. Für Abrechnung und Meldedaten zählen damit die tatsächlichen Reisedaten.
Ja. Die erforderlichen Angaben für die Nächtigungsabgabe können direkt bei der Online-Gästeregistrierung eingegeben werden. Berechnet wird anschließend auf Basis der tatsächlich verbrachten Nächte.
Für Gästemeldung und andere Eingaben braucht es keinen eigenen Check-in-Automaten. Diese Angaben können einfacher über den persönlichen Gästebereich auf dem Smartphone gemacht werden.
Für die Bezahlung kann ein stationärer Automat dagegen sinnvoll sein. Er ermöglicht die Kartenzahlung vor Ort, kann bei den Transaktionskosten Vorteile bieten und macht den Stellplatz auch für Gäste ohne Smartphone nutzbar.
Am Bezahlautomaten stehen die üblichen bargeldlosen Zahlverfahren zur Verfügung, beispielsweise girocard in Deutschland, Debit- und Kreditkarten sowie kontaktlose Zahlungen mit Apple Pay oder Google Pay. Die verfügbaren Zahlarten richten sich nach dem eingesetzten Zahlungsterminal. Nach der Zahlung kann ein Rechnungsbeleg ausgegeben werden. Für Projekte in Österreich kann die Kassenlösung RKSV-konform ausgeführt werden.
Auch ohne Smartphone kann ein Gast grundsätzlich einfahren, die RFID-Karte nutzen und am Bezahlautomaten bezahlen. Strom, Wasser, Sanitär und die spätere Abreise bleiben damit nutzbar.
Für Angaben, die digital erfasst werden müssen, vor allem für die Gästemeldung, wird im jeweiligen Projekt ein alternativer Weg vorgesehen. Wie dieser aussieht, hängt von den örtlichen Meldepflichten und der Nächtigungsabgabe ab.
Ein automatisierter Stellplatz soll auch bei einer unterbrochenen Internetverbindung weiter funktionieren. Deshalb laufen zentrale Steuerungsfunktionen lokal auf dem Stellplatz. Fernzugriff, Onlinezahlung oder Kartenzahlung können während einer Störung vorübergehend eingeschränkt sein, der Betrieb steht deshalb aber nicht automatisch still.
Je nach Projekt ergänzen USV, Notöffnungen oder eine zweite Internetverbindung das Ausfallkonzept.
Beim Bau eines Wohnmobilstellplatzes müssen insbesondere die Stromversorgung, die benötigte Anschlussleistung, Frischwasser und Entsorgung, Leitungswege, Netzwerkinfrastruktur sowie Zufahrt und mögliche Schrankenanlagen berücksichtigt werden. Welche Ausstattung sinnvoll ist, hängt von der Anzahl der Stellplätze, den angebotenen Leistungen und dem gewünschten Betriebskonzept ab. CampConcept plant die technische Infrastruktur und stimmt die erforderlichen Vorleistungen mit möglichen beteiligten Fachplanern ab.
Die Kosten für den Bau eines Wohnmobilstellplatzes hängen unter anderem von der Grundstückssituation, der Anzahl der Stellplätze, vorhandenen Medienanschlüssen, erforderlichen Tiefbauarbeiten und dem gewünschten Ausstattungsumfang ab. Hinzu kommen die technische Infrastruktur für Strom, Wasser, Entsorgung, Zufahrt und gegebenenfalls Automatisierung. CampConcept erstellt auf Basis der Projektanforderungen eine erste Kostengrößenordnung für die technische Ausstattung. Bauliche Leistungen und erforderliche Vorarbeiten können dabei getrennt betrachtet werden.
Ob Neubau oder Modernisierung: Entscheidend sind die geplante Stellplatzanzahl, die örtlichen Gegebenheiten und das gewünschte Betriebskonzept. Bei neuen Wohnmobilstellplätzen können technische Anforderungen von Beginn an in die Gesamtplanung einfließen. Bei bestehenden Anlagen prüfen wir, welche Komponenten weiterverwendet werden können.
Auch eine Umsetzung in mehreren Ausbaustufen ist möglich. So lassen sich Investitionen an den tatsächlichen Bedarf anpassen und Erweiterungen bereits bei der ersten Planung berücksichtigen.
Für eine erste Einschätzung genügen meist die geplante Anzahl der Stellplätze, ein Lageplan oder eine Skizze sowie Informationen zu vorhandenen Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüssen. Auch die Frage, ob der Stellplatz mit oder ohne Personal betrieben werden soll, hilft bei der Auswahl der passenden Technik. Daraus können wir die nächsten Planungsschritte und eine erste Kostengrößenordnung ableiten.