Check-in

Schrankenanlage mit Self-Check-in in Viechtach

Auf dem Campingplatz Höllensteinsee in Viechtach regelte bislang eine einfache Schranke die gemeinsame Ein- und Ausfahrt. Fahrzeuge ließen sich damit zwar zurückhalten, neben der Schranke konnten Fußgänger das Gelände jedoch weitgehend unkontrolliert betreten. Immer wieder gelangten dadurch betriebsfremde Personen auf den Campingplatz.

Auch die Anreise war vollständig an die Öffnungszeiten der Rezeption gebunden. Wer später ankam, konnte nicht mehr selbstständig einfahren. Das Team musste Anreisen deshalb innerhalb fester Zeitfenster organisieren. Ziel des Umbaus war eine kontrollierte Zufahrt für Fahrzeuge und Fußgänger, die gleichzeitig den Personalaufwand reduziert und vorab gebuchten Gästen eine Anreise außerhalb der Rezeptionszeiten ermöglicht.

Schranke, Fußgängertor und Kennzeichenerkennung

 

CampConcept ersetzte die vorhandene Schranke 2024 auf dem bestehenden Fundament durch eine Magnetic Access Pro-H mit Unterkriechschutz. Neben der Fahrspur installierten wir ein separates Fußgängertor mit Magnetverriegelung und RFID-Leser. Kameras erfassen die Kennzeichen bei der Ein- und Ausfahrt.

Zur neuen Anlage gehören außerdem eine Einfahrtssäule mit RFID-Kartenausgabe und eine Ausfahrtssäule, an der die Karte bei der endgültigen Abreise zurückgegeben wird. CampConcept übernahm die Lieferung, Montage, Verkabelung, Netzwerktechnik, Schrankensteuerung, Kameratechnik, Programmierung, Tests und Inbetriebnahme einschließlich der Schnittstelle zum Platzverwaltungssystem TOURIST.

 

Self-Check-in nur für vorab gebuchte Gäste

 

Der persönliche Check-in an der Rezeption bleibt der reguläre Ablauf. Nach der Anmeldung wird das Kennzeichen des Gastes in TOURIST hinterlegt. Bei der Einfahrt fragt die CampConcept-Steuerung das Kennzeichen und den gültigen Buchungszeitraum ab. Ist das Fahrzeug freigeschaltet, öffnet die Schranke automatisch. Während festgelegter Ruhezeiten bleibt sie unabhängig von einer vorhandenen Berechtigung geschlossen.

Für vorab gebuchte Gäste, die außerhalb der Rezeptionszeiten eintreffen, steht der Self-Check-in zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass die Buchung bereits im PMS vorhanden und das Kennzeichen korrekt hinterlegt ist. Der Gast fordert an der Einfahrtssäule seine RFID-Karte an. Das System gibt die Karte aus, setzt den Aufenthalt in TOURIST automatisch auf eingecheckt und öffnet die Schranke.

Spontan anreisende Gäste können den Self-Check-in nicht nutzen. Sie melden sich weiterhin während der Öffnungszeiten persönlich an der Rezeption. Dadurch bleibt der automatisierte Ablauf auf eindeutig zuordenbare und bereits bestätigte Buchungen beschränkt.

 

Eine RFID-Karte für Fußgängertor und Sanitäranlagen

 

Die ausgegebene RFID-Karte übernimmt während des Aufenthalts mehrere Funktionen. Sie öffnet das Fußgängertor und berechtigt den Gast zum Zutritt zu den Sanitäranlagen. Dadurch ist auch der Zugang zu Fuß kontrolliert, ohne dass das Team für jede Tür unterschiedliche Schlüssel, Codes oder Berechtigungen ausgeben muss.

Die Fahrzeugausfahrt erfolgt ausschließlich über die Kennzeichenerkennung. Die RFID-Karte dient dabei nicht als Ersatz für ein nicht erkanntes Kennzeichen. Bei der endgültigen Abreise gibt der Gast die Karte an der Ausfahrtssäule zurück. Das System zieht sie ein, damit sie für den nächsten Aufenthalt wiederverwendet werden kann.

 

Späte Anreise ohne zusätzlichen Personaleinsatz

 

Heute verbindet die Anlage Schrankensteuerung, Kennzeichenerkennung, Self-Check-in und RFID-Zutrittskontrolle zu einem durchgängigen Ablauf. Vorab gebuchte Gäste können auch nach Schließung der Rezeption anreisen, ohne dass ein Mitarbeiter zum Platz kommen oder die Schranke manuell öffnen muss.

Gleichzeitig verhindert das verriegelte Fußgängertor, dass die kontrollierte Fahrzeugzufahrt durch einen offenen Zugang neben der Schranke umgangen wird. Der Campingplatz reduziert damit den Personalaufwand bei späten Anreisen und behält dennoch die Kontrolle darüber, wer das Gelände, die Fahrspur und die Sanitärbereiche betreten darf.

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