CampConcept plante und installierte 2025 eine kombinierte Ersatzstromversorgung aus einem Batteriespeicher mit 120 kWh Kapazität, einer Photovoltaikanlage mit 25 kWp und einem Generatoreingang für das vorhandene Benzinaggregat. Die Anlage verfügt über 60 kW Regelvermögen. Wir übernahmen die Dimensionierung, technische Planung, Lieferung, Montage, Programmierung und Inbetriebnahme des vollständigen Systems.
Wohnhaus, Rezeption, Netzwerk, Frischwasserbrunnen und Kläranlage sind dauerhaft am Backup-Ausgang der Wechselrichter angeschlossen. Wird der öffentliche 100-A-Hausanschluss abgeschaltet, übernimmt der Batteriespeicher automatisch. Die angeschlossenen Verbraucher laufen dabei ohne spürbare Unterbrechung weiter. Es ist weder eine manuelle Umschaltung erforderlich noch müssen einzelne Anlagen nach dem Netzausfall neu gestartet werden.
Das von CampConcept programmierte Energiemanagement koordiniert Netzanschluss, Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Generator. Im normalen Betrieb wird der Speicher zunächst mit der verfügbaren Solarenergie vollständig geladen. Dadurch steht nachts und bei einer möglichen Abschaltung des öffentlichen Netzes eine möglichst große Energiereserve zur Verfügung. Anschließend versorgt die Photovoltaikanlage die laufenden Verbraucher. Bei guten Wetterbedingungen kann sie den Bedarf der angeschlossenen Infrastruktur vollständig decken.
Reichen Photovoltaik und Batteriespeicher bei längerem Schlechtwetter oder im Winter nicht aus, muss lediglich das vorhandene Benzinaggregat manuell gestartet werden. Die Steuerung erkennt den Generator automatisch, übernimmt dessen Einspeisung und regelt den weiteren Betrieb. Der Batteriespeicher überbrückt den Übergang, sodass Frischwasserbrunnen, Kläranlage, Wohnhaus, Rezeption und Netzwerk durchgehend versorgt bleiben.
Bei der Inbetriebnahme trennten wir die Anlage unter realistischer Auslastung vollständig vom öffentlichen Stromnetz. Wohnhaus, Rezeption, Netzwerk, Brunnen und Kläranlage arbeiteten während des Tests wie vorgesehen autark weiter. Der Batteriespeicher allein reicht unter diesen Bedingungen für ungefähr zwei Tage. Die Photovoltaikanlage verlängert die mögliche Betriebsdauer abhängig von Wetter und Jahreszeit. Bei ungünstigen Bedingungen übernimmt zusätzlich der Generator.
Damit bleibt die betriebswichtige Infrastruktur auch bei einer länger dauernden hochwasserbedingten Netzabschaltung funktionsfähig. Die Wasserversorgung bleibt erhalten, die Kläranlage kann weiterarbeiten und Wohnhaus sowie Rezeption verlieren nicht mehr ihre Stromversorgung. Durch das Zusammenspiel aus Photovoltaik, 120-kWh-Batteriespeicher und Generator kann der autarke Betrieb praktisch so lange aufrechterhalten werden, wie ausreichend Kraftstoff verfügbar ist.
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